Ein Abstecher in den 19. Wiener Gemeindebezirk

Ein Abstecher in den 19. Wiener Gemeindebezirk

Nobel geht die Welt zu Grunde.

Wer sich im 19. Hieb eine Wohnung, ein Haus oder sogar die schicke Stadtvilla leisten kann, geht aber sicher nicht so schnell zu Grunde, denn wer im 19. Wiener Nobelbezirk wohnt gehört mit Sicherheit zu den oberen 10.000.

Von prickelnd bis ziemlich Oasch.

Oben Hui – unten Pfui, so lässt sich der 19. Wiener Gemeindebezirk wohl bevölkerungstechnisch ziemlich gut beschreiben. Leben im oberen Teil von Döbling doch die G`stopften in ihren schicken Stadtvillen, wo Mittags schon der Schampus aus der anliegenden Schlumberger Sektkellerei am Tisch steht, schauts bei den weiter unten im Karl Marx Hof angesiedelten, ziemlich oasch aus, denn die wissen nach einem anstrengenden 12-Stunden Tag immer noch nicht, ob`s heut Erdäpfel- oder Bohnensterz geben soll. Vermögenstechnisch läuft`s in diesem Bezirk wohl nicht ganz so ausgeglichen.

„An G`Spritztn bitte“

Wenn´s heißt „Nächster Halt, GRINZING“, dann steigt der Wiener gerne aus dem 38A, denn von Frühling bis Herbst heißt`s dort „Ausg`steckt is“. Feucht-fröhlich reiht sich ein Heuriger an den Anderen und zum nächsten G´Spritztn ist es nicht weit. Nach dem einen oder anderen Glaserl weiß man dann tatsächlich nicht mehr ob man schon am Land oder eh noch in der Stadt ist.  

„Oh mein Gott es is so haß“

Sudern, wenn nicht in Wien wo dann? Die Döblinger wissen aber, dass man nach einer langen Fahrt in der beliebten (Achtung! Sarkasmus) U6 auch bald in Wiens wohl bekanntesten öffentlichen Freibad ist. Nämlich im… na? Wer weißt es schon?… Richtig, im Krapfenwaldl, Wiens wohl berühmtesten Freibad seit es Georg gibt. Von dort aus hat man nicht nur eine weltbewegende Aussicht über die schönste Stadt, nein, man kann sich dort auch wunderbar gehen und treiben lassen. Und wer sich dort fix auch herumtreibt, eh klar, der Georg aus Wien (einer größeren Stadt an der Donau). Und auch wenn man sich in Döbling nicht wirklich um`s Geld sorgen machen muss – einen Bankomat gibt’s dort auch.

Der Berg ruft

Naja, na gut… rufen tut jetzt von den Hausbergen keiner wirklich und mit den Stöckelschuhen der Döblinger Dirnen wird eine Wanderei auch etwas schwierig, aber machen könnte man es schon. Ob Cobenzl, Kahlenberg oder Hermannskogel – hoch hinaus geht`s alle mal. Und bei den geführten Weinwandertagen durch die Wiener Weinberge kommt auch der G´Spritzte sicher nicht zu kurz. In diesem Sinne „Mei Hieb is net deppat“. 0000

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